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Das Sagbare und das Unsagbare. Über das Mystische bei Wittgenstein |
| Beginn: |
19.10.2014 11:00 |
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Das Sagbare und das Unsagbare. Über das Mystische bei Wittgenstein
Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Horst Dieter Rauh, Aachen
Ludwig Wittgenstein gilt als Urheber des "linguistic turn" im Denken des 20. Jahrhunderts, als wichtigster Repräsentant der Sprachphilosophie, in den angelsächsischen Ländern weithin noch immer als Vertreter des Logischen Positivismus. Doch im klassischen Sinne war er kein Logiker, und die wahren Probleme und Aufschlüsse der Sprache fand er an ihren Grenzen. Aber sein eigentliches Thema war am Ende nicht das, was sich aussprechen lässt. Antrieb des Philosophierens blieb für Wittgenstein das Unaussprechliche, von ihm selbst das "Mystische" genannt. Mit Blick auf gewisse Partien des Werkes könnte man ihn durchaus einen Mystiker nennen. Sein Begriff des Mystischen korrespondiert eng mit seiner Auffassung vom Ethischen: Beide repräsentieren das Unaussprechliche, das sich der Logik entzieht. Eben das trieb Wittgenstein lebenslang an, gegen die Grenzen der Sprache anzurennen. Er entdeckte, dass sich das Unsagbare als verborgene Schwelle noch durch unsere Alltagssprache zieht. Das führt ihn zu einer "Mystik der Grenze", die gerne in Gleichnissen formuliert, nach Evidenzen sucht und zu einer "Philosophie des Ausdrucks" inspiriert. Auf seine Art ein homo religiosus, betrieb er Denkarbeit als Askese lebenslang unterwegs nach dem erlösenden Wort. Dass sich dieses entzieht, blieb Stachel seines Denkens.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
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