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Titel: Martin Heidegger – ein Antisemit? Spurensuche in den "Schwarzen Heften"
Beginn: 14.06.2014 14:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: „Den Führer führen“, das ist der erklärte Anspruch von Martin Heidegger, als er 1933 Rektor der Freiburger Universität wird. In den Ideen des Nationalsozialismus sieht er die Möglichkeit eines neuen Aufbruchs und einer epochalen Zeitenwende.
Forscher und Feuilleton erwarteten deshalb im Frühjahr 2014 mit großer Spannung die Veröffentlichung der „Schwarzen Hefte“ Heideggers aus dieser Zeit. Findet sich in den Tagebüchern seines Denkens Aufschluss über das Verhältnis Heideggers zum Nationalsozialismus und darüber,wie sich durch diesen seine Philosophie verändert?
Erste Erkenntnisse scheinen eindeutig: Zwar ist für Heidegger die Neuzeit von der Vorherrschaft eines mathematisch-technischen Denkens getragen. Es manifestiere sich als „machinale Oekonomie“ und zeige sich auch bei den „schlechthin ungebundenen“ Juden mit ihrer „zähen Geschicklichkeit des Rechnens und Schiebens und Durcheinandermischens“. Aber war der Autor von „Sein und Zeit“ tatsächlich auch überzeugter Antisemit?
Zu einer Beschäftigung mit diesem kontroversen
Thema laden wir Sie herzlich nach Bensberg
ein.

Referent:
Prof. Dr. Ralf Elm,
Pädagogische Hochschule Weingarten,
Leiter Studium Generale,
Fach Philosophie/Ethik, Weingarten
Veranstaltungsort:
Adresse: Thomas-Morus-Akademie Bensberg / Kardinal-Schulte-Haus
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Veranstalter:
Adresse: Thoma-Morus-Akademie Bensberg
Dr. Michael Hartlieb
Telefon: 02204 - 408 - 472
E-Mail: akademie@tma-bensberg.de
Homepage: http://www.tma-bensberg.de

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