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| Titel: |
Christina von Braun: "Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte", Lesung und Diskussion |
| Beginn: |
23.01.2014 19:30 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Seit seiner Entstehung hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Geld. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld, basierend auf Hoffnung, Glauben, Versprechen. In der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung bedarf. Christina von Braun vertritt die Gegenthese: Das moderne Geld, das keinen materiellen Gegenwert hat, wird durch den menschlichen Körper ‚gedeckt’. Nach außen wird dieses sichtbar in der Monetarisierung des menschlichen Körpers, etwa im Söldnerwesen, in der Prostitution, dem Organhandel oder der Reproduktionsmedizin, unter abstrakten Gesichtspunkten in der Bezahlung der Arbeitskraft. Die moderne Beglaubigung des Geldes ist nach Christina von Braun schon in seinem Ursprung angelegt und fand in der christlichen Religion den idealen kulturellen Nährboden.
Eintritt: 5 Euro
Anmeldung/ Reservierung unter phil@logoi.de oder telefonisch unter 0241 16025088
Eine Veranstaltung von LOGOI in Kooperation mit der VHS Aachen |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Logoi. Institut für Philosophie und Diskurs Jakobstraße 25a 52064 Aachen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
LOGOI Institut für Philosophie und Diskurs Susanne Vaaßen |
| Telefon: |
0241-16025088 |
| E-Mail: |
phil@logoi.de |
| Homepage: |
http://www.logoi.de |
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