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Von der Notwendigkeit einer philosophisch fundierten Psychiatrie |
| Beginn: |
21.04.2013 11:00 |
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Von der Notwendigkeit einer philosophisch fundierten Psychiatrie
Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Ralf Seidel, Mönchengladbach
Sigmund Freud nannte die Arbeit in der Psychiatrie einmal einen „unmöglichen Beruf“. Einen Beruf, der nicht umhin kommt, zumindest den Versuch zu wagen, sinnlos Erscheinendes dem Verstehen anzunähern. „Sätze, die vom Zweifel ausgenommen sind“ (Wittgenstein) halten plötzlich keiner Prüfung mehr stand. Psychiatrisches Tun gleicht oft einem Anrennen gegen die Sinn-Entsetztheit vieler psychopathologischer Phänomene. Karl Peter Kisker nannte das Unmögliche daran einmal einen „Schmerz an der Grenze von Sinn und Unsinn“. Einer Grenze, die nicht zwischen Behandler und Behandeltem verläuft, sondern durch beide hindurch. So ist Psychiatrie ein Unternehmen, das gerade auch Philosophen erschrecken und doch immer wieder herausfordern kann. - Davon soll die Rede sein.
Ralf Seidel, Jahrgang 1941, Studium der Medizin und Philosophie, Ärztlicher Direktor der Rheinischen Kliniken Mönchen-gladbach (heute: LVR-Klinik) von 1984-2006. Mitherausgeber der Zeitschrift Sozialpsychiatrische Informationen. Publikationen zu Fragen der psychiatrischen Versorgung, zur Geschichte der Psychiatrie, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus, der psychiatrischen Ethik und zu Kunst und Psychiatrie.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
undefined Karin Farokhifar |
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undefined |
| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
http://www.cafelibresso.de |
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