Einführung/Hilfe
RSS-Feed
|
| Titel: |
Philosophisches Café - Neid |
| Beginn: |
26.09.2012 20:30 |
| Karte: |
Bei Google Maps anzeigen |
| Beschreibung: |
Philosophische Fragestellungen sind jedem Menschen vertraut, seit wir in der Kindheit „warum?“, „wieso?“ oder „weshalb?“ gefragt haben. Die Reihe möchte diese Neugierde wieder wecken. Dafür brauchen wir kein Podiumsgespräch, auch die Bühne wird zum Gastraum. Es wird Caféhaus-Atmosphäre herrschen, ohne festgelegte Hierarchien. Die Abende werden mit einem Kurzvortrag des Gastes eingeleitet, ein weiterer Gast oder Gesprächspartner werden darauf antworten. An dieses kurze Expertengespräch schließt sich ein Gespräch mit dem Publikum an.
Im Beirat für das Philosophische Café sind Prof. Micha Brumlik, Linda Reisch und Dr. Ruthard Stäblein.
Der Ibis
Wir haben den Ibis gewählt, weil er anders als Philosophenbilder oder Eulen ein neues Emblem ist, das noch nicht eingeführt ist und somit das Neue in unserem Ansatz unterstreicht. Der Ibis war im alten Ägypten das Emblem für den ägyptischen Gott Thot, sein heiliges Tier. Schreibtafel und Griffel sind gewöhnlich seine Attribute und er gilt als Sekretär der Götter sowie als Erfinder der Hieroglyphen. Er wird zum Vertreter des Geistes überhaupt und insbesondere der Schutzgott aller irdischen Gesetze. Zugleich ist er der Gott der Intelligenz, der Anordner der gottesdienstlichen Gebräuche, der Lehrer der Künste und Wissenschaften, der Erfinder von Sprache und Schrift, der Schutzherr der Bibliotheken. Der Ibis ist überall zu Hause, wo der Geist herrscht und sich Gedanken macht. Also regelmäßig, etwa sechs Mal im Jahr, in der Romanfabrik.
Moderator: Rolf Haubl
Rolf Haubl lehrt und forscht an der Frankfurter Universität, ist Lehrstuhlinhaber für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie und stellvertretender Leiter des Sigmund Freud-Instituts. Im Verlag C.H. Beck erschien 2009 Haubls Hauptwerk zum Thema: Neidisch sind immer die anderen. Über die Unfähigkeit zufrieden zu sein. In einem Interview äußerte er sich folgendermaßen zum Neid: „Es gibt nichts, was sich nicht beneiden lässt. Zwar werden in unserer Gesellschaft überwiegend materielle Güter beneidet, die aber sind Stellvertreter für innerpsychische Zustände. Der neue Porsche, mit dem der Nachbar Neid erregt, verdeckt, daß es um anderes geht — um Anerkennung, Zufriedenheit, Glück, Sinn oder ähnliches.“
Kurzvortrag und anschließendes Gespräch mit Ruthard Stäblein, Michael Hohmann und dem Publikum.
Eintritt frei |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Romanfabrik e.V. Hanauer Landstraße 186 60314 Frankfurt |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Romanfabrik e.V. |
| Telefon: |
|
| E-Mail: |
|
| Homepage: |
http://romanfabrik.de/ |
|