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Internationales Interdisziplinäres Kolloquium - Postkoloniale Erfahrungen und Kritiken im transregionalen Vergleich |
| Beginn: |
12.12.2012 14:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Von 12. bis 14. Dezember 2012 organisiert polylog in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Moderner Orient in Berlin sowie dem Forum Scientiarum der Universität Tübingen sein 3. Internationales Interdisziplinäres Kolloquium zum Thema:
Postkoloniale Erfahrungen und Kritiken im transregionalen Vergleich
In den letzten zwei Jahrzehnten sind in verschiedenen Teilen der Welt theoretische Diskussionen zu postkolonialen Erfahrungen entstanden und zu bedeutenden diskursiven Teilfeldern gewachsen, in Entsprechung zu unterschiedlichen regionalen Gruppen und Mustern von Verbindungen, die teilweise als transregionale Netzwerke, Links oder Zugehörigkeiten verstanden werden können, die sich auf der Basis gemeinsamer Geschichte, Perioden gemeinsamer Erfahrungen oder Ähnlichem entwickelt haben. Einige Regionen des so genannten Globalen Südens waren hinsichtlich einer ersichtlichen (oder international anerkannten) Theoriebildung weitaus einflussreicher oder wurden prominenter rezipiert, entsprechende Debatten in anderen Regionen hingegen wurden entweder nicht registriert oder haben sich anders entwickelt. Manche Denker sind der Tendenz gefolgt, Verallgemeinerungen zu Postkolonialismus anzustellen, während andere sich der Aufgabe gewidmet haben, zuerst spezifische soziale und historische Erfahrungen empirisch zu verfolgen und nachzuzeichnen, bevor auf dieser Basis regional spezifische oder transregional analytische Modelle aufgestellt werden können.
Die Idee unseres Kolloquiums ist, Spezialisten zu und Teilnehmer in diesen unterschiedlichen regionalen und/oder transregional verknüpften Debatten zu einem fruchtbaren Austausch zusammenzubringen und interdisziplinäre und interkulturelle Diskussionen anzustoßen, die einen fundierten Blick auf soziale Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten werfen und gleichzeitig kreativ auf philosophische, anthropologische, geschichtswissenschaftliche oder postkoloniale Theorien, unter anderen, abheben, um diese Erfahrungen zu diskutieren. Ein wichtiges gemeinsames Interesse stellt die Verbindung zwischen Erfahrung und Theorie (und Theorisieren) dar sowie die Formen, wie Situationen, Orte, Sprachen und soziale Verhältnisse das Denken und Debatten bestärken und beeinflussen; Formen, die sich in Bezugssystemen und Parametern artikulieren, die von Machtbeziehungen gebildet und teilweise umgeformt und widergespiegelt werden, und zwar sowohl innerhalb verschiedener Regionen als auch zwischen ihnen.
Interessierte sind dazu eingeladen, ein Abstract von max. 2000 Zeichen Länge einzusenden. Bitte machen Sie auch ein paar (kurze) Angaben zu Ihrem akademischen Hintergrund und Ihrer fachlichen, regionalen und sprachlichen Kompetenz. Die Zahl der Teilnehmer ist beschränkt, um lebendige themenzentrierte Diskussionen zu ermöglichen. Bitte senden Sie Ihren Referatsvorschlag bis 20. September an: colloquium2012@polylog.org
Sprachen:
Deutsch und Englisch (es erfolgt keine Übersetzung)
Referate:
25 Minuten (plus 25 Minuten Diskussion)
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Zentrum Moderner Orient (ZMO) Kirchweg 33 14129 Berlin |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
polylog. Forum für interkulturelle Philosophie e.V. |
| Telefon: |
Fax: +49 (32) 121 468 290 |
| E-Mail: |
office@polylog.org |
| Homepage: |
http://ev.polylog.org |
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