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Titel: Reihe: Studientage zum neuen Transplantationsgesetz: 2. Studientag: Tod und Sterben unter dem neuen Transplantationsgesetz
Beginn: 27.11.2012 10:00
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Beschreibung: Theologische, philosophische und medizinische Betrachtungen
Die Transplantation von Organen, d.h., die Entnahme von Organen und aus verschiedenen Geweben bestehenden Teilen des menschlichen Körpers (mit Ausnahme der Haut), ist ein hoch komplexer und emotional stark bewegender Vorgang. Während eine Lebendspende (z.B. das Spenden einer Niere an einen Angehörigen) allgemein hoch akzeptiert ist, treten mit der Feststellung des Todeszeitpunktes (Hirntoddiagnostik) und der Entnahme von Organen und Geweben bei toten bzw. sterbenden Spendern zahlreiche ethische Problemfelder auf. Der Gesetzgeber versucht mit dem neuen Transplantationsgesetz mehr Klarheit zu schaffen und gleichzeitig die Spenderbereitschaft im Volk zu erhöhen.
In drei Studientagen sollen Geist und Grenzen des neuen Gesetzes, die ethischen Konfliktfelder und die Perspektiven der beteiligten Personengruppen untersucht und bearbeitet werden. Im ersten Studientag (5. September 2012) wird das voraussichtlich im Jahr 2012 in Kraft tretende neue Transplantationsgesetz durchleuchtet. Es wird geklärt, was wie geregelt ist und welche Grenzen sich ergeben. Die praktischen Auswirkungen für Seelsorger, Mediziner und Akteure aus dem Hospiz- und Palliativbereich werden beleuchtet. Der zweite Studientag (27. November 2012) widmet sich den theologischen, philosophischen und medizinischen Aspekten des Themas. Im Spannungsfeld von „Recht auf einen individuellen Sterbe-Prozess“ und der „Solidarität mit einem Organbedürftigen“ werden die ethischen Problemfelder unter dem neuen Transplantationsgesetz analysiert. Der den Komplex abschließende dritte Studientag (11. Dezember 2012) bietet Raum für den kommunikativen Prozess. Die verschiedenen Sichtweisen der vom Transplantationsgesetz betroffenen Personengruppen werden formuliert. Wie verhält es sich z.B. mit der „angemessene Aufklärung“ der Betroffenen bzw. der Organspender im Zusammenhang mit dem in der öffentlichen Auseinandersetzung im Vordergrund stehenden Bedarf an Organen? Gemeinsam wird nach den jeweiligen Perspektiven gefragt und, wenn nötig, ein Bedarfskatalog entwickelt.
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Krankenhausseelsorge der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

DR. JÖRG MICHEL


Termin: Von 10:00-18:00
Veranstaltungsort:
Adresse: Evangelische Akademie Meissen
Freiheit 16
01662 Meißen
Veranstalter:
Adresse: Evangelische Akademie Meissen
Telefon: 03521 4706-0
E-Mail:  
Homepage: http://www.ev-akademie-meissen.de

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