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Titel: Wie begründet man einen Krieg? Der Krieg in der Philosophie des 16. Jahrhunderts
Beginn: 22.10.2011 15:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Die Kriege von heute (Afghanistan, Irak, Libyen) werden mit Begründungen geführt, die sich zwar aus der jeweiligen Situation speisen; jedoch wurden diese Gründe als generelle Möglichkeiten, Kriege zu legitimieren, in der Frühen Neuzeit, nach 1500, entwickelt. Insbesondere die Diskussion um die Eroberung Lateinamerikas hat eine Vielfalt von Begründungen zur Kriegsführung geliefert. Dem geht dieser Studientag nach.
15 Uhr: Sklaverei und Conquista. Die Rechtfertigung der spanischen Eroberung Amerikas durch Juan Gines de Sepúlveda. Prof. Dr. Felipe Castaneda (Bogotá).
16.30 Uhr: Die Vergebliche Europäisierung der Barbaren. Spanier und "Indios" bei Sepúlveda und Bartolomé de las Casas. Dr. Matthias Vollet (Bernkastel-Kues).
Veranstaltungsort:
Adresse: Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte
Gestade 6, 2. Stock
54470 Bernkastel-Kues
Veranstalter:
Adresse: Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte
Dr. Matthias Vollet
Telefon: +49-6531-9734288
E-Mail: info@kueser-akademie.de
Homepage: http://www.kueser-akademie.de

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