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Titel: Kraft der Dinge. Dinge, Gegenstände, Objekte in der Phänomenologie -
Beginn: 28.09.2011 17:00
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Beschreibung: Kraft der Dinge.
Dinge, Gegenstände,
Objekte in der Phänomenologie

Internationale Tagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung

28. September bis 1. Oktober 2011

Institut für Kulturwissenschaft
Humboldt-Universität zu Berlin

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

In Kooperation mit dem Museum der Dinge

Die Tagung zielt auf eine – konstruktiv-kritische – Auseinandersetzung der klassischen und aktuellen Phänomenologie mit den vielfältigen philosophischen Traditions- und Kraftlinien, die sich mit Begriffen wie „chrêma“, „prâgma“, „res“, „Ding“, „Gegenstand“, „Objekt“ und „Artefakt“ verbinden. Dabei soll die Originalität der verschiedenen phänomenologischen Ding-Bestimmungen herausgestellt werden. Die Frage nach dem Ding erlaubt einen paradigmatischen Zugang zur Phänomenologie als eine der wichtigsten philosophischen Strömungen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Im Zentrum des Tagungsprogramms steht die systematische Frage nach der Kraft der Dinge auf den Feldern der phänomenologischen Erkenntnistheorie und Methodik, der phänomenologischen Wahrnehmungs-, Intersubjektivitäts-, Bild-, Raum- und Konstitutionsanalysen sowie des ontologisch bzw. seinsgeschichtlich orientierten Denkens des Zeugs und Mitseins. Auf all diesen Feldern gilt es nicht zuletzt, sich der Herausforderung substanzontologischer Bestimmungen der traditionellen Metaphysik zu stellen.

Die Tagungen der deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung gliedern sich in Plenen und Sektionen. In den Plenen, die vormittags stattfinden, halten jeweils drei international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen 45-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion (30 Minuten). Die Sektionsvorträge am Nachmittag sind den phänomenologisch interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern vorbehalten, die in einem 30minütigen Vortrag und einer 15minütigen Diskussion Gelegenheit erhalten, ihre Forschungen zu präsentieren. An den Nachmittagen sind vier gleichzeitige Sektionen mit je vier Vorträgen vorgesehen.

Die einzelnen Sektionen sind thematisch teils an den phänomenologischen Auseinandersetzungen mit den philosophischen Traditionen, teils an Sachfragen wie den technischen, politischen, epistemischen und ästhetischen Implikationen des Ding-, Gegenstands- oder Objektbegriffs, teils an den einschlägigen kulturwissenschaftlichen und psychoanalytischen Debatten orientiert.

1. Die Phänomenologie und das Erbe Descartes‘
(Moderation: Prof. Dr. Ulrich Melle, KU Leuven)
2. Husserl, Heidegger und Kant I
(Moderation: Prof. Dr. Dieter Lohmar, Univ. zu Köln)
3. Husserl, Heidegger und Kant II
(Moderation: Prof. Dr. Christian Bermes, Univ. Koblenz-Landau)
4. Dinge und Wörter: Phänomenologie und Sprachphilosophie
(Moderation: Prof. Dr. Karl Mertens, Univ. Würzburg)
5. Naturdinge, epistemische und technische Dinge
(Moderation: Dr. Andreas Gelhard, TU Darmstadt)
6. Das Parlament der Dinge
(Moderation: PD Dr. Thomas Bedorf, FernUni Hagen)
7. Kraft der Bilder
(Moderation: Prof. Dr. Lambert Wiesing, Univ. Jena)
8. Artefakte
(Moderation: Prof. Dr. Andris Breitling, Uni. Rostock)

Um Anmeldung wird bis zum 10.09.2011 gebeten unter:
generalsekretaer@fif.tu-darmstadt.de
Veranstaltungsort:
Adresse: Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Kinosaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin - Mitte
Veranstalter:
Adresse: Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung
Prof. Dr. Iris Därmann
Telefon: +49+30-2093-8273
E-Mail: daermann@culture.hu-berlin.de
Homepage: http://www.phaenomenologische-forschung.de

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