Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Zum philosophischen Gehalt von Kleists Zerbrochnem Krug – Heiterer Abschied von feudalen Zuständen |
| Beginn: |
03.12.2011 18:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Heinrich von Kleist analysiert in seinem Lustspiel „Der zerbrochne Krug” die Ordnungssysteme der bürgerlichen Gesellschaft: das formale Recht und das Geld. Im Zentrum steht die Ablösung der Rechtsprechung nach Gutsherrnart, wie sie Richter Adam betreibt, durch das neue formale Recht der bürgerlichen Gesellschaft, wie sie von Gerichtsrat Walter vertreten wird. Gezeigt wird auch, wie der moderne Rechtsformalismus zur Auflösung der personalen Beziehungsgeflechte beiträgt, sich aber auch mit sozialer Ungerechtigkeit verträgt. Zentrale Stelle ist die Übergabe eines Beutels mit Geld durch den Gerichtsrat Walter - als Zeichen seiner Aufrichtigkeit und Menschlichkeit: Das Geld ist an die Stelle persönlicher Vertrauensbeziehungen getreten.
DG 4732 E · Innenstadt
Dr. Wolfgang Thorwart · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · sa 18.00 bis 19.30 Uhr · 3.12.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS-Card · 70 Plätze · Für Rollstuhlfahrer geeignet |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Gasteig Rosenheimer Str. 5 81667 München |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Münchner Volkshochschule Dr. Wolfgang Thorwart |
| Telefon: |
(0 89) 4 80 06-0/62 20 |
| E-Mail: |
info@mvhs.de |
| Homepage: |
http://www.mvhs.de |
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