Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Wie gewinnt man die Seelenruhe eines stoischen Weisen? |
| Beginn: |
24.01.2012 16:15 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Bezirk:
Steglitz-Zehlendorf (SZ)
Ansprechpartner/in:
Herr Laurenz Ungruhe; Tel.: (030) 90299 5020; Fax: (030) 90299 6477
Untertitel:
In Kooperation mit der Lessing-Hochschule
Beschreibung:
Der stoische Philosoph Epiktet (ca. 50 ? 130 n. Chr.) gilt durch sein Leben und seine Lehre als ein Muster weiser Lebensführung. Seine Anweisungen zu einem glücklichen Leben sind zusammengefasst im ?Handbüchlein der Moral? (um ca. 100 n. Chr. von seinem Schüler Arrian niedergeschrieben). Das Leitwort Epiktets, ?Ertrage und entsage!?, bedeutet die erdachte und erprobte Lebensweisheit der von jedwedem äußeren Schicksal völlig unbeirrten heiteren Gemütsruhe sowie der gänzlichen Unbestimmbarkeit menschlichen Fühlens, Wollens und Wirkens durch ungebändigte Triebe und Affekte: kurz, die stoische Ataraxie und Apathie, also die Ruhe der Seele. Ausganspunkt der Überlegungen über die richtige Daseinsgestaltung ist die Unterscheidung der Dinge, die in unserer Gewalt stehen, und solcher, die in nicht unserer Gewalt sind. Was nicht in unserer Gewalt steht, und was man nicht ändern kann, das soll der Mensch in Ruhe und Gelassenheit hinnehmen. Der römische Kaiser Marcus Aurelius Antoninus (121-180 n.Ch.) legt in seinen ?Selbstbetrachtungen? ? einem Hauptwerk der späten Stoa und dem Meditationsbuch für viele Jahrhunderte ? Maximen nieder, die in erster Linie auf die Bewahrung der Freiheit des Geistes gegenüber den äußeren Verhältnissen gerichtet sind. Übereinstimmung mit sich selbst, das Ideal der Stoa überhaupt, wird durch Übereinstimmung des Handelns mit dem göttlichen und zugleich kosmischen Allgesetz erreicht. Leben nach der allgemeinen und insbesondere der menschlichen Natur bestimmt die einzelnen Handlungsmaximen. Die Gelassenheit gegenüber den äußeren Ereignissen und Einordnung in das kosmisch-göttliche Gesetz vermitteln den erstrebten Frieden der Seele. Die Bewahrung des inneren Selbst lässt äußere Übel, aber auch äußeres Wohlergehen als belanglos erscheinen. Der Ausgleich eines auf Öffentlichkeit und aktives Leben ausgerichteten Grundansatzes mit der Bewahrung des Selbst bedarf einer Reihe von Maximen, von denen das Gebot der Apathie, der Loslösung von äußeren Motiven und Leidenschaften, die wichtigste darstellt.- Die beiden Texte liegen in vielen preisgünstigen Ausgaben vor, z.B. in Reclams Universalbibliothek.
Zusatzinformation:
Im Programm 2011/2012 auf Seite 42
Änderungsinfo:
Kursleiter/in:
Bien, Günther W.
Unterrichtseinheiten (45 Min.):
16 UE
Entgelt:
79.80 EUR
Ermäßigt:
41.40 EUR
Veranstaltungsort/Termin(e):
Haus der Weiterbildung, 12207 Berlin-Lichterfelde, Goethestr. 9-11 (Lichterfelde), Raum 121
Di, 24.01.2012, 16:15 - 17:45
Di, 31.01.2012, 16:15 - 17:45
Di, 07.02.2012, 16:15 - 17:45
Di, 14.02.2012, 16:15 - 17:45
Di, 21.02.2012, 16:15 - 17:45
Di, 28.02.2012, 16:15 - 17:45
Di, 06.03.2012, 16:15 - 17:45
Di, 13.03.2012, 16:15 - 17:45 |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Haus der Weiterbildung, Raum 121 Goethestr. 9-11 (Lichterfelde) 12207 Berlin-Lichterfelde |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
VHS Berlin Herr Laurenz Ungruhe |
| Telefon: |
(030) 90299 5020 |
| E-Mail: |
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| Homepage: |
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