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Titel: Das Ich - eine nicht zu rettende Fiktion? Zum 300. Geburtsjahr des schottischen Philosophen David Hume
Beginn: 24.11.2011 20:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: "Erkenne dich selbst" - diese Aufforderung steht am Anfang aller Philosophie und Wissenschaft. Aber was ist dieses Selbst, das wir erforschen sollen? Gibt es überhaupt ein Ich, das unsere Person, den innersten Kern unserer selbst ausmacht? Nachdem Descartes das denkende Ich zum unbezweifelbaren Fundament aller Erkenntnis erklärt hatte ("Ich denke, also bin ich"), war es David Hume (1711-1776), der in noch jugendlichem Eifer dieses Ich mit einem Verdacht überzog, von dem es sich bis heute nicht erholt hat. Denker wie Nietzsche, Freud und Mach verstärkten diesen Verdacht. Evolutionstheorie und Neurowissenschaften setzen diese Linie fort - bis hin zur Rede vom "Ego-Tunnel". Ist das Ich tatsächlich "unrettbar", wie Hume vermutete und Mach es in eine griffige Formel brachte? Ist das Ich nur eine Fiktion, in der wir wie in einem Tunnel leben?

Hans-Joachim Pieper, apl. Professor für Philosophie an der Universität Bonn, präsentiert die Grundlagen der Philosophie David Hume's und verfolgt die Auswirkungen seiner Kritik am "Ich" bis in die Gegenwart.
In Zusammenarbeit mit dem Studium Universale der Universität Bonn.

Eintritt frei
Veranstaltungsort:
Adresse: Universität Hauptgebäude, Hörsaal IX
Am Hof 1
53111 Bonn
Veranstalter:
Adresse: VHS Bonn
Telefon: +49 228 77-33 55
E-Mail: vhs@bonn.de
Homepage: https://www.vhs-bonn.de

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