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| Titel: |
Schriften Erich Auerbachs über Giambattista Vicos Philosophie |
| Beginn: |
12.09.2011 18:00 |
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Vortrag von Martin Vialon
Giambattista Vico (1668–1744) gilt als Begründer der kulturphilosophischen Hermeneutik, weil dessen Identitäts- und Konvertibilitätslehre »verum et factum convertuntur« den Schlüssel zum Verständnis metaphysischer Reflexionen und profaner Geschichtsprozesse bildet. Das 1744 in der endgültigen Auflage erschienene Hauptwerk Die Neue Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker wurde von dem Romanisten und Philosophen Erich Auerbach (1892–1957) in einer Auswahlausgabe 1924 ins Deutsche übertragen. Auerbachs Übersetzung leitete maßgeblich die Rezeptionsgeschichte Vicos ein, die deutliche Spuren innerhalb der deutschen, europäischen und nordamerikanischen Sozial- und Geisteswissenschaften hinterließ.
Martin Vialon, geb. 1960, studierte an den Universitäten Göttingen und Marburg die Fächer Neuere deutsche Literatur, Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie und wurde 1998 an der Philipps-Universität mit einer Arbeit über Erich Auerbach, Walter Benjamin und Werner Krauss promoviert. Nach Lehraufträgen in Marburg lehrt er seit Oktober 2000 als Assistenzprofessor Neuere deutsche Literatur und Philosophie mit dem Schwerpunkt 18. bis 20. Jahrhundert an der Yeditepe University (Istanbul). Vortragsreisen führten ihn an britische, deutsche, israelische, nordamerikanische, russische, türkische und ungarische Universitäten und Kultureinrichtungen.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Nietzsche Archiv Humboldstr. 36 99423 Weimar |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar |
| Telefon: |
0 36 43 | 545-630 |
| E-Mail: |
kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de |
| Homepage: |
http://www.klassik-stiftung.de |
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