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Zum historischen und zum „spekulativen Karfreitag” ... erst ein Historiker (Alexander Demandt), dann Hegel und Hugo Ball |
| Beginn: |
22.04.2011 20:00 |
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Es war der erstaunliche Hegel, der „vom unendlichen Schmerz” sprach, „worauf die Religion der neuen Zeit beruht -; das Gefühl: Gott selbst ist tot”.
Er fand dafür den Begriff des „spekulativen Karfreitags”. (Theorie-Ausgabe, II, S. 432)
Und Hugo Ball schrieb (Die Flucht aus der Zeit, Zürich 1992, S. 165f):
„Wenn unsere abstrakten Bilder in einer Kirche hingen: man brauchte sie am Karfreitag nicht zu verhängen.
Die Verlassenheit selber ist Bild geworden. Kein Gott, keine Menschen mehr sind zu sehen. ...
Was bedeutet das alles? Vielleicht nur das eine, daß die Welt im Zeichen der Generalpause steht und am Nullpunkt angelangt ist.
Daß ein universaler Karfreitag angebrochen ist ...; daß der Kirchenkalender durchbrochen und Gott auch zu Ostern am Kreuze gestorben bleibt.
Das bekannte Philosophenwort ›Gott ist tot‹ beginnt ringsum Gestalt anzunehmen. Wo aber Gott tot ist, dort wird der Dämon allmächtig sein.
Es wäre denkbar, daß es, so wie es ein Kirchenjahr, auch ein Kirchenjahrhundert gibt und daß auf das unsere der Karfreitag
und genauer die Todesstunde am Kreuze fällt.”
Einleiten werde ich mit dem Referat eines Artikels, den der Historiker Alexander Demandt zum „Prozeß Jesu” veröffentlichte. (FAZ v. 08.04.2004, S. 10) |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Seminarraum der GPP e.V. (Dr. Gerd B. Achenbach) Hermann-Löns-Str. 56b 51469 Bergisch Gladbach |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Dr. Gerd B. Achenbach, Gesellschaft für Philosophische Praxis (GPP e.V.) Dr. Gerd B. Achenbach |
| Telefon: |
02202 59646 |
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post@gerd-achenbach.de |
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