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Philo-Café: Heidegger: Die alte Welt war ohne Weltbild |
| Beginn: |
13.04.2011 19:30 |
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Heidegger ist der erste Philosoph, der es geschafft hat, die Anschauungsweise Kants zu relativieren, wonach die Welt in das zuverlässige technisch-wissenschaftliche Wissen einerseits und den unzuverlässigen Glauben an Gott, Seele, Transzendenz andererseits zerfällt. Mit seiner neu geschöpften Sprache umgeht er das Problem, dass überall schon sprachlich festgelegt ist, dass unsere Welt in Wissen und Glauben zerfällt – und wir deshalb nicht anders denken können. Um die Einheit der Welt wieder her zu stellen, muss er sprachlich und denkerisch in die Zeiten vor der Renaissance eindringen und teilweise sogar in die Welt vor Platon.
Wolfgang Schenk wird versuchen, uns verständlich zu machen, wie Heidegger arbeitet und wie es ihm gelingt, die eine Welt wieder her zu stellen. Keine einfache Aufgabe, weder für den Referenten, noch für die Zuhörer. Aber es lohnt sich: Denn Heidegger hat das auf der Ebene der Philosophie vollzogen, was Bohr, Pauli und Heisenberg in der Physik leisteten (Auflösung des Begriffs der Materie), was Gödel mit der Öffnung der mathematischen Systeme gelang und Jung mit der Einführung des kollektiven Unbewussten. Die moderne (insbesondere französische) Philosophie bezieht sich auf Heidegger. Mit einem Grundverständnis von Heidegger kann man die moderne Philosophie verstehen.
Einlass ab 19:00 Uhr.
Eintritt: 10 Euro. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Bayerischen Hof Bahnhofplatz 12 82319 Starnberg |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Philo-Café Starnberg Dozent: Wolfgang Schenk |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.philo-cafe.de/veranstaltungen-2011.html |
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