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| Titel: |
Die Schule der Egoisten - Reflexionen auf einen philosophischen Krimi |
| Beginn: |
22.03.2011 19:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Immanuel Kant: Der Mensch ist aus krummem Holze gemacht.
Der Roman gleichen Titels von Eric-Emmanuel Schmidt verweist augenzwinkernd auf wenig beachtete philosophische Problemfelder: Führt uns der pure Egoismus nur in die Abgründe unseres Selbst? Liegt im Egoismus die wahre Natur des Menschen oder birgt sie gar die Dialektik unseres Daseins? Ist also wie Goethe es sah, in jedem Menschen ein Teil von jener Kraft, die Böses will und Gutes schafft? In diesem Sinn sieht Kant die Menschen "... aus krummem Holz gemacht", Hegel den Egoismus als List der Vernunft, als Wegweiser zur zivilen Sittlichkeit. Diese sieht Freud als "Unbehagen in der Kultur" und damit als Ursache der Unterdrückung unseres Selbst. Sollen wir an unseren Widersprüchen verzweifeln, diese vielleicht gar nicht beachten oder ein Leben führen, das die Widersprüche in sich aushält? Was für einen Begriff soll man sich auf die Gattung Mensch machen, die sich zusammensetzt aus kindischer Eitelkeit, Bosheit und Zerstörungssucht? Kant findet in der "Ungeselligen Geselligkeit", in der Ungeselligkeit also, den Egoismus als Triebfeder der Entwicklung. In den wenig bekannten Textauszügen, die gelesen werden, lernen wir Kant, anders als sein gewöhnlicher Ruf, als spannenden Erzähler kennen.
Gebühr: 5.00 EUR |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
VHS Berlin Mitte, Raum 104 Turmstr. 75 10115 Berlin |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
VHS Berlin Christine Bartels |
| Telefon: |
(030) 9018 3 7413 |
| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=241316 |
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