Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Das radikal Böse |
| Beginn: |
11.04.2011 20:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Vor 50 Jahren, am 11. April 1961, begann der Eichmann-Prozess in Jerusalem. Hannah Arendt war Prozessbeobachterin und nannte ihren Prozessbericht "Die Banalität des Bösen". Dafür handelte sie sich Kritik ein. Man warf ihr vor, das Böse zu verniedlichen. Doch mit dem Titel wollte Hannah Arendt ausdrücken, dass sie fassungslos darüber war, dass ein so "absolut dämlicher Mensch" wie Eichmann, "ein Hanswurst" in ihren Augen zum Mord an Millionen von Menschen fähig war. Nach dem Prozess schrieb sie resigniert an Karl Jaspers: "Was das radikal Böse nun wirklich ist, weiß ich nicht."
Man müsse sich die Frage immer wieder neu stellen, was das Böse tatsächlich ist und was es damit auf sich hat? Wer so fragt, muss sich zugleich fragen, ob das, wonach er fragt, schlechthin nicht verstanden und erklärt werden kann. Lässt sich das Böse überhaupt verstehen? Vielleicht geht es auch nur darum, das Böse in seiner Banalität und in seinen subtilen Verkleidungen zu entlarven?
Der Vortrag ist ein Versuch, der Erklärung des radikal Bösen einen Schritt näher zu kommen. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Kempen, Burg, 1.OG, R. 118 Thomasstraße 20 47906 Kempen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
VHS Kreis Viersen Dozent(en): Prof.Dr. Detlef Horster, Reuver/Genenger |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.kreis-viersen-vhs.de |
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