Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Horizont ohne Ende - Soweit das Auge reicht. Der Horizont - eine Herausforderung für das Sehen und für den Intellekt |
| Beginn: |
06.09.2026 19:30 |
| Karte: |
Bei Google Maps anzeigen |
| Beschreibung: |
06. - 12. September 2026
Etymologisch ist der Begriff „Grenze“ maßgebend, dennoch möchte ich in diesem Seminar, der Horizont mit der Unendlichkeit und der Weite verbinden.
Wenn wir vor dem Château d´Orion nach Süden schauen, sehen wir keine Horizontlinie, sondern einen Horizont, der aus sanft fliehenden Hügeln, hell und dunkel flimmernden Baumgruppen und prachtvollen Bergen beseht, die – je nach Tageszeiten- alle Variationen von Farben und Stimmungen vor unseren Augen entfalten. Dieser Blick begleitet uns vom Morgen bis zum Abend:
Ein Grund für uns Malerinnen und Maler, uns mit dem Thema Horizont zu beschäftigen.
Die Horizontlinie ist wie die Umrisslinie eine Abstraktion. Sie verändert sich mit jeder unserer Bewegungen. Wir machen mit ihr die Erfahrung der Orientierung. Sie ist ein Beispiel der Macht der Geometrie über unsere Körper. Wir sind mit ihr verbunden. Wir erfahren mit ihr Weite und Grenzen.
Der Künstler Buraglio sagt: » Der Horizont ist ein zentraler Begriff in der Wahrnehmung.“
Und der Dichter Guillevic stellt fest: „L´horizon nous condamne au cercle“ (der Horizont verdammt uns zum Kreis).
Der Horizont ist ein wichtiges Element in der westlichen Malerei, besonders seit der Renaissance.
Wir wissen, wie wichtig die Augenhöhe u. der Horizont für die Darstellung der Zentralperspektive sind.
Wir werden uns aber auch mit Bildern beschäftigen, die mit dem Horizont anders umgehen.
Wir werden in dieser Woche uns mit diesem Thema auf verschiedene Art u. Weise und mit verschiedenen Techniken (Kohle, Stift, Aquarell, Acryl, Kreiden, Collagen…) auseinandersetzen.
Wir werden uns von den Arbeiten unzähliger Künstlerinnen und Künstler inspirieren lassen.
Dabei folgen wir auch dem Rat von Flaubert:
« Il faut à la fois ne pas perdre l´horizon de vue et regarder à ses pieds. »
(man sollte zugleich den Horizont und die eigenen Füße im Auge behalten)
die referentin
Ausgebildet an der Hochschule der Künste in Berlin, lebt Marie-Hélène H-Desrue heute als bildende Künstlerin und Kunstpädagogin in Karlsruhe und hat einen Lehrauftrag am KIT (Technische Universität) Karlsruhe für Zeichnung und Skizze. Seit vielen Jahren bietet sie zudem Malreisen an.
preise
Preise
Die Referentin: 440 € p.P. + 30 € Materialpauschale
Château d’Orion:
1.190 € im Einzelzimmer
940€ p.P. im Doppelzimmer
Alle Preise inkl. lokaler Mehrwertsteuer. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Chateau d'Orion 8A Route de Lasbordes 64390 Orion, Frankreich |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Chateau d'Orion Tobias Premauer und Elke Jeanrond-Premauer |
| Telefon: |
Telefon (0033) 559 65 07 74 |
| E-Mail: |
info@chateau-orion.com |
| Homepage: |
http://www.chateauorion.com |
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