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Titel: Vortrag: Kritik der "jüdisch-christlichen Tradition". Zur Abwesenheit jüdischer Perspektiven in der Philosophie
Beginn: 07.12.2023 19:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Vortrag: Dr. Hannah Peaceman

In der politischen Philosophie nach der Shoah sind jüdische Perspektiven abwesend. Der allgegenwärtige Topos der „jüdisch-christlichen Tradition“ verdeckt den historischen Ausschluss von Jüd*innen und Judentum aus Philosophie und Gesellschaft. Im Vortrag werden die Verwendungszusammenhänge des Topos der „jüdisch-christlichen Tradition“ rekonstruiert und seine problematischen Wirkungen in Philosophie und Gesellschaft aufgezeigt. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie eine Erneuerung jüdischer Perspektiven aussehen kann, ohne den Bruch durch die Shoah zu überdecken.

Hannah Peaceman ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin des Forschungsprojekts „Wie umgehen mit Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in der klassischen deutschen Philosophie?" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie arbeitet in ihrem Postdoc-Projekt zu Public Philosophy. 2020 wurde sie zum Potential jüdischer Perspektiven für die politische Philosophie an der Universität Erfurt promoviert.

Dieser öffentliche Vortrag findet im Rahmen des Workshops „Philosoph*innen und der NS" in Kooperation mit dem ZeitZentrum Zivilcourage statt.
Veranstaltungsort:
Adresse: ZeitZentrum Zivilcourage
Theodor-Lessing-Platz 1A
30159 Hannover
Veranstalter:
Adresse: fiph. Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Telefon: +49 (511) 16409-30
E-Mail: kontakt@fiph.de
Homepage: https://fiph.de/

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