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Titel: "Baruch" oder "Benedict"? Aspekte der "jüdischen" Philosophie Spinozas
Beginn: 11.06.2010 18:30
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Dr. Michael Heinzmann
Institut für Religionswissenschaft / Institut für Jüdische Studien der Universität Potsdam

Seminar: 11.-13. Juni 2010

Baruch de Spinoza (1632-1677) gilt als einer der größten Philosophen nicht nur seiner Zeit. Er ist der wichtigste Denker, den das Judentum der modernen Philosophie hervorbrachte, und zugleich einer der kontroversesten Persönlichkeiten in der Geistesgeschichte seit dem 17. Jahrhundert. Über hundert Jahre lang wagte es kein jüdischer Gelehrter, Spinozas Namen auch nur zu erwähnen oder seine Gedanken zu nennen; er war eine 'persona non grata', seine Schriften 'terra incognita'.
Moses Mendelssohn (1729-1786) war es, der diese Stille unterbrach und Spinoza zu den Gründungsvätern der systematischen Philosophie zählte. Spinozas Philosophie ist von nun an ein integraler Bestandteil modernen jüdischen Denkens bis zu Leo Baeck (1873-1956) und anderen. Sie formuliert überraschend moderne Fragestellungen beispielsweise zur politischen und ökologischen Philosophie.
In diesem Seminar werden die wichtigsten Texte Spinozas im Kontext seiner Biographie und seiner Zeit dargestellt, ohne die Aktualität seines Denkens aus den Augen zu verlieren.
Veranstaltungsort:
Adresse: Kloster Irsee
Klosterring 4
87660 Irsee
Veranstalter:
Adresse: Schwabenakademie Irsee (Allgäu)
Dr. Sylvia Heudecker
Telefon: 08341 / 906 665
E-Mail: heudecker@kloster-irsee.de
Homepage: http://www.schwabenakademie.de/

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