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Titel: Was ist moralische Klarheit?
Beginn: 08.12.2010 20:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Wer spricht noch heute von der Moral? Wollen wir Wörter wie gut, böse, Held oder Ehre hören, müssen wir nach rechts schauen. Denn andere sind längst überzeugt: moralische Begriffe sind nicht nur verstaubt sondern verlogen, verschleierte Herrschaftsinstrumente, um die eigene Macht zu befestigen. Aus Angst vor Missbrauch werden die stärksten Begriffe, die wir haben, gerade denjenigen überlassen, die sie am ehesten missbrauchen.
In ihrem soeben auf Deutsch erschienenen Buch Moralische Klarheit plädiert Susan Neiman dafür, moralische Begriffe nicht dem konservativen Lager zu überlassen. Ausgerechnet die Bibel liefert uns Argumente, dass die Religion nicht die Quelle aller Moral ist; Abraham und Hiob sind Kronzeugen dafür, dass Werte wie Mitgefühl und Gerechtigkeitsempfinden, Mut vor Autorität und Wahrheitsliebe älter sind als jede Religion. Die Religion kann oft ein Ausdruck der Moral, nie aber seine Grundlage sein. Als Fundament für aktuelle Moralbegriffe sollen wir die Mittel der viel verschmähten Aufklärung ergreifen, die von den Karikaturen ihrer Kritiker wie Adorno, Horkheimer und Foucault befreit werden können. Hierbei geht es weniger um bekannte Aufklärungsbegriffe wie Toleranz oder Skeptizismus, sondern um Werte wie Glück, Vernunft, Ehrfurcht und Hoffnung. Mit Beispielen, die von der Antike bis zur gegenwärtigen Politik reichen, wird hier gezeigt, wie man Moralbegriffe zurückgewinnen kann.
Veranstaltungsort:
Adresse: Konrad-Adenauer-Str. 2
70173 Stuttgart
Veranstalter:
Adresse: IZKT in Kooperation mit der Breuninger Stiftung und der Stadtbücherei Stuttgart
Prof. Dr. Susan Neiman
Telefon:  
E-Mail:  
Homepage: http://www.uni-stuttgart.de/philo/index.php?id=375&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1157&cHash=f2187e8575f2cabda52f54ba67a868e9

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