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Titel: PD Dr. Lars Leeten: „Sich etwas sagen lassen“. Philosophische Perspektiven auf die Fähigkeit des Zuhörens
Beginn: 30.05.2017 18:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Fellow Vortrag IV:

Es gilt als lobenswert, gut zuhören zu können, und man tadelt es, wenn jemand nicht gut zuhören kann. Daran zeigt sich, dass Zuhören keine Selbstverständlichkeit ist. Es geschieht nicht automatisch; es will offenbar gelernt sein.

Dieser Vortrag fragt nach der Fähigkeit des Zuhörens und ihrem Ort in Streitgesprächen. Wo Kontroversen – z.B. politische Debatten – die Form eines rohen rhetorischen Kampfes annehmen, geht das oft damit einher, dass man sich nicht mehr gut zuhört. Die Sachlichkeit der Auseinandersetzung scheint auch damit zu tun zu haben, dass die Beteiligten bereit sind, „sich etwas sagen zu lassen“. Dennoch spielt die Fähigkeit des Zuhörens in der Philosophie oder Argumentationstheorie kaum eine Rolle. Thematisiert werden fast ausschließlich Sprecher, die Gründe geben und Argumente entwickeln können; dass diese Sprecher auch hören und zuhören müssen, wird in der Regel ausgeblendet.

Vor diesem Hintergrund ist zu fragen: Was bedeutet es, zuhören zu können? Kann man das Zuhören als argumentative Fähigkeit verstehen? Wie lernt man zuhören? Diskutiert werden diese Fragen in Auseinandersetzung mit der Geschichte der Philosophie, etwa mit Ansätzen der Antike und der Phänomenologie.
Veranstaltungsort:
Adresse: Forschungsinstitut für Philosophie, Vortragsraum
Gerberstrasse 26
30169 Hannover
Veranstalter:
Adresse: Forschungsinstitut für Philosophie
Telefon: +49 (511) 16409-30
E-Mail: kontakt@fiph.de
Homepage: http://www.fiph.de/

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