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"Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung" - Thomas Manns grandiose Rede von 1947 |
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28.04.2017 20:00 |
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Die Philosophen haben Nietzsche nur verschieden interpretiert – Thomas Mann hat ihn verstanden. Seine Rede steht am Höhepunkt seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem deutschen Philosophen. Er beginnt: „…wahrlich, nach einer Gestalt, faszinierender als die des Einsiedlers von Sils Maria, sieht man sich in aller Weltliteratur und Geistesgeschichte vergebens um.“ Nietzsche sei ein Fall, wo Mensch und Denker als eine Einheit zu begreifen ist. Worum sei es Nietzsche letztendlich gegangen? Er habe das Leben nach zwei Seiten verteidigt: „Gegen den Pessimismus der Lebensverleumder….und gegen den Optimismus der Vernünftler und Weltverbesserer…“. Der erklärte Feind sei ihm die Wissenschaft und später die Moral gewesen. Mann nimmt Nietzsches Krankheit ernst, und betont das Vorrecht des Leidens vor aller Lebensbequemlichkeit und Wohligkeit des Leichthabens. Aber er vergisst auch nicht die Irrtümer zu erwähnen, die das Denken Nietzsches geprägt haben: Der Instinkt müsse die gefährliche Dominanz des Intellekts eindämmen: „Als ob die geringste Gefahr bestünde, dass es je zu geistig zugehen könnte auf Erden“. Und er habe Leben und Moral als einen Gegensatz gesehen. Thomas Mann zeigt meisterlich auf, wie man von Nietzsche lernen kann und dennoch seine eigenen Wege geht, auch in bewusstem Gegensatz zu ihm.
Kosten: 15,- Euro |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Salon am Park Krakauer Straße 19/1 1020 Wien |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
"Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis Rene Tichy |
| Telefon: |
+43(0)664/1620758 |
| E-Mail: |
tichy@verruecktnachsokrates.at |
| Homepage: |
http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml |
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