Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Über die Gemeinsamkeiten von Philosophie und Musik |
| Beginn: |
22.04.2017 17:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Betrachten wir den Geist der Aufklärung. Es ist die Zeit, in der Kant seinen berühmten Aufsatz „Was ist Aufklärung“ schreibt. Seine nicht minder berühmte Übersetzung des „sapere aude“- Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen - kommt in die Welt. Kant formuliert seine Gedanken zur Freiheit und Autonomie. Die Aufklärung ist von tiefem Optimismus und Zuversicht geprägt. Es herrscht Aufbruchstimmung, eine Helle, eine Morgenröte.
Um die gleiche Zeit (wir sprechen vom Zeitraum 1780-1810) komponieren Haydn, Mozart und Beethoven. Aber anders als vorher: Die Genannten machen sich frei von Auftraggebern, sind freie, individuelle Komponisten, die mit dem Aufklärungsgeist komponieren: Habe Mut, du selber zu sein, deine Originalität als Subjekt, als musikalisches Genie, macht die Musik aus. Entscheidend wird das autonome Werk. Kein äußeres Gesetz bestimmt mehr das Thema. Die Komposition muss und kann nur vom Individuum her, aus ihm selbst heraus, verstanden werden.
Mit der Aufklärung bildet sich das Individuum heraus, und in der Musik spricht jetzt die Seele des Komponisten. So bestimmt der Geist der Aufklärung, nämlich die Emanzipation des Menschen, die Unabhängigkeit, die Autonomie der Vernunft und der Antitraditionalismus, auch die Herausbildung einer neuen Art von Musikern und Musik.
Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Salon am Park Krakauer Straße 19/1 1020 Wien |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
"Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis Rene Tichy |
| Telefon: |
+43(0)664/1620758 |
| E-Mail: |
tichy@verruecktnachsokrates.at |
| Homepage: |
http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml |
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