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| Titel: |
Über das Wohlwollen - Eine bedeutende ethische Kategorie |
| Beginn: |
17.03.2017 19:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Wohlwollen, im Unterschied zur Freundschaft, habe sich auch an Unbekannte zu richten. Es nistet im Vorfeld der Freundschaft, wird häufig mit Achtung und Respekt kombiniert. Es drückt eine Grundidee des christlichen Abendlandes aus, nämlich ein Stück des eigenen Egoismus zu überwinden. Nicht mit allen Menschen kann man befreundet sein, aber Wohlwollen sollte sich gegen jedermann richten. Damit ist Wohlwollen ein fundamentaler ethischer Begriff und eine Forderung, die man jedem schuldig ist. Wohlwollen ist eine Überwindung des Egoismus. Es entspringt nicht einer strengen Moral, sondern aus dem eigenen Überfluss heraus.
Der Philosoph Robert Spaemann hat anhand des Begriffes Wohlwollen eine Korrektur der Ethiken vorgenommen. Demnach ist Wohlwollen eine Art „vernünftige Liebe“, zu der jedes vernünftige Wesen fähig ist. Es bezieht sich auf den anderen um seiner selbst willen, also ohne Berechnung, sondern allein um des Guten und Besten für Jedermann. Spaemann denkt die Ethik metaphysisch. Das Wohlwollen ist ein Vermögen der Vernunft, das uns transzendiert, über uns hinausdenken lässt.
Kosten: 15,- Euro |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Salon am Park Krakauer Straße 19/1 1020 Wien |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
"Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis Rene Tichy |
| Telefon: |
+43(0)664/1620758 |
| E-Mail: |
tichy@verruecktnachsokrates.at |
| Homepage: |
http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml |
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