Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Gibt es so etwas wie modernes Denken? |
| Beginn: |
11.03.2017 17:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Zentral für das moderne Denken ist die Frage nach einer Funktion, einer Leistung, oder nach der Brauchbarkeit. Luhmann macht es in seiner Systemtheorie klar, das alles danach interpretiert wird: Bildung, Religion, Liebe, Moral, Kunst. Die Frage dazu lautet: Wozu brauchen wir Bildung, Religion, Moral, Kunst? Die Antworten könnten dann lauten: Religion dient zur Bewältigung der Kontingenz, Moral dient dem Zusammenhalt der Gesellschaft usw. Die Leistungsgesellschaft und ihr modernes Denken vergisst dabei, dass es Grundlagen gibt, die ihren Zweck in sich selbst haben, die nicht auf etwas aus sind. Das moderne Denken untergräbt ständig die Grundlagen, die sie selbst nicht schaffen kann. Das Denken in Funktionen macht alles austauschbar. Liebe und Geld haben in diesem Denken die gleiche Funktion: Kommunikation. Vormodernes Denken glaubte noch an so etwas wie Wahrheit. Manipulationen waren damit erkennbar. Modernes Denken hält etwas für wahr, weil die Menschen so denken, wie sie denken. Kann eine Gesellschaft dauerhaft existieren, für die nichts unantastabar ist, die keine normativen Grundlagen mehr akzeptiert? Welche Folgen hat das für die Gesellschaft und den Einzelnen?
Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Salon am Park Krakauer Straße 19/1 1020 Wien |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
"Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis Rene Tichy |
| Telefon: |
+43(0)664/1620758 |
| E-Mail: |
tichy@verruecktnachsokrates.at |
| Homepage: |
http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml |
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