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Zwischen Licht- und Teufelsgestalt: Luther im Spiegel der deutschen philosophisch-künstlerischen Tradition von Hegel bis Thomas Mann |
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22.01.2017 00:00 |
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Vortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Günter Seubold
Nicht nur in der Geschichte des Christentums nimmt Martin Luther eine zentrale Stellung ein – er tut dies auch in der philosophisch-künstlerischen Tradition Deutschlands. Hier ist er ein, ja man darf sagen: ist er der Dreh- und Angelpunkt. So z. B. in der sich wandelnden Auffassung und Bewertung dessen, was neuzeitlich-fortschrittlich und was traditionell-reaktionär sei, was vernünftig und was deutsch, was gläubig-innig und was vulgär-grobianisch sei. Das gilt für seine Person wie für seine Lehre. Wird er von Fichte, Hegel und Wagner, ja sogar noch vom frühen Nietzsche als die Lichtgestalt des innerlich-gründlichen Geistes gefeiert, so ist er beim späten Nietzsche, bei Adorno und Thomas Mann der dämonisch-abergläubische Dunkelmann, der mit Wurfgeschossen den Teufel in der Zimmerecke zu vertreiben sucht. Luther wird zum „Verhängnis von Mönch“, ja zum Vorläufer der Katastrophe des „Dritten Reiches“.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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