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Geo-Philosophie Europas – Betrachtungen zu Carl`s Schmitts Der Nomos der Erde angesichts der aktuellen globalen Flüchtlingskrise |
| Beginn: |
28.07.2016 19:30 |
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Vortrag von Constantin Sperneac-Wolfer mit anschließendem Gespräch in moderierter Runde:
„Geo-Philosophie Europas – Betrachtungen zu Carl`s Schmitts Der Nomos der Erde angesichts der aktuellen globalen Flüchtlingskrise"
Im Nomos der Erde erscheint Schmitt auf dem ersten Blick als Fürsprecher der alten Ordnung, des so genannten „jus publicum europeum", das die Weltgeschichte bis spät im 20. Jahrhundert geprägt hat. Gleichzeitig zeigt er – gegen alle politischen Romantizismen und alle neu-aufklärerischen Utopien, die den Traum vom Ende des Politischen oder von der allgemeinen Neutralität des Staates bzw. vom ewigen Frieden träumen – auch die Auflösung dieser Geschichte im allgemeinen philosophischen Nihilismus Europas. Die vielen Gesetze des Menschen seit der Antike würden für sich genommen keine Ordnung – und keine „Ortung“ – garantieren, wenn sie sich nicht vom göttlichen Nomos ableiten würden. Ihre wahre Wurzel aber ist diejenige, die sie an die kosmische Dike (Gerechtigkeit) bindet. So muss der Gehorsam gegenüber den Gesetzen der Stadt zugleich bedeuten, dass es die Götter (der Stadt) gibt: verschwindet dieser Glaube, so gibt es keinen Nomos. Nur die Überzeugung, dass es Götter gibt, kann uns davon überzeugen, dass die Gesetze eine wahre und unwandelbare Wurzel haben. Nimmt man die Götter weg, so verschwinden auch die Gesetze; Ànomos ist dann impius. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Gartenhaus der Stadtbibliothek Baden-Baden Luisenstraße 34 76530 Baden-Baden |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Gesellschaft für angewandte Philosophie Baden-Baden e. V. |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
Sekretariat@philosophia-baden-baden.de |
| Homepage: |
http://www.philosophia-baden-baden.de |
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