Einführung/Hilfe
RSS-Feed
|
| Titel: |
Eine Lichtung des deutschen Waldes – Mystik, Idealismus und Romantik |
| Beginn: |
19.05.2016 08:00 |
| Karte: |
Bei Google Maps anzeigen |
| Beschreibung: |
Eine Lichtung des deutschen Waldes – Mystik, Idealismus und Romantik
Interdisziplinärer Workshop
–
Erfurt, 19. bis 21. Mai 2016
Veranstaltungsorte:
-
Kapitelsaal des Erfurter Predigerklosters (Predigerstr. 4)
(Do. 19. und Fr. 20. Mai)
-
Haus zur großen Arche und Engelsburg (Internationales Begegnungszentrum, Michaelisstr. 38)
(Sa. 21. Mai)
Kosten Tagungsbeitrag: 95 Euro (einschl. 3 Kaffeepausen sowie 3 Kaffeepausen mit Imbiss)
Die ‚Kongenialität‘ zwischen der Deutschen Mystik und dem Denken des Deutschen Idealismus und der Deutschen Romantik ist schon im 19. Jahrhundert erkannt worden. Das gilt insbesondere, wenn auch nicht nur, für Autoren wie Schelling, Hegel, Tieck, Fr. Schlegel, und Novalis, die die Schriften Meister Eckharts, Johannes Taulers und Jakob Böhmes – um nur einige prominente Beispiele zu nennen – gerne rezipiert haben. Es handelt sich dabei allerdings um eine ‚aktive Rezeption‘, welche das Aufgenommene in veränderter, aktualisierter Form tradiert und damit den genauen Nachweis des Einflusses besonders schwer macht.
Der Workshop soll die interdisziplinäre Diskussion zwischen Historikern, Germanisten, Theologen und Philosophen ermöglichen und verschiedene Fragen aufgreifen: Welche
‚mystischen‘ Schriften haben deutsche Idealisten und Romantiker gelesen? Kann man eruieren, wann bzw. durch welche Kanäle diese Schriften rezipiert wurden? Lässt sich die Präsenz ‚mystischer‘ Schriften in den Werken der in Frage stehenden Autoren – konkret – belegen? Gibt es darüber hinaus Ähnlichkeiten auf systematischer Ebene? Welche Differenzen gibt es zwischen ‚Mystik‘, ‚Idealismus‘ und ‚Romantik‘? Sind wesentliche Differenzen zwischen Romantik und Idealismus hinsichtlich der jeweiligen Mystik-Rezeption festzustellen? Der Workshop wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Forschungsprojekts „Der ewige
Begriff des Individuums“: Eine historisch-philologisch-systematische Untersuchung der ‚mystischen Vernunft‘ und deren Rezeption im Werk Schellings (QU 258/3-1) finanziert. Besondere Aufmerksamkeit soll deshalb drei im Rahmen dieses Projekts zentralen Aspekten geschenkt werden: (1) Welchen Zusammenhang gibt es zwischen ‚Mystik‘ und ‚Modernität‘? Ist die
Mystik als das Andere der – oder gar als der Gegensatz zur – Modernität zu verstehen oder gibt es eine besondere Auffassung von Modernität, die der ‚Mystik‘ sehr viel zu verdanken hat? (2) Kann man sinnvollerweise von ‚mystischer Vernunft‘ sprechen oder ist die ‚Mystik‘ als das Andere – oder gar als der Gegensatz zur – Vernunft zu betrachten? (3) Ist es möglich, die
im 19. Jahrhundert noch wirkenden ‚mystischen‘ Thesen Meister Eckharts im Rahmen der scholastischen Diskussionen in Paris und Erfurt – und damit in der konkreten historischen Situation, in der sie entstanden sind – zu verstehen? Inwieweit
kann/soll man zwischen einer ‚scholastischen‘, einer ‚mystischen‘, einer ‚idealistischen‘ und einer ‚romantischen‘ Bedeutung der in Frage stehenden Positionen differenzieren? |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Predigerstraße 4 99084 Erfurt |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
PD Dr. Andrés Quero - Sánchez, Max - Weber - Kolleg, Universität Erfurt |
| Telefon: |
|
| E-Mail: |
|
| Homepage: |
|
|