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"Ecce Femina": Friedrich Nietzsche und die Musik |
| Beginn: |
29.05.2016 00:00 |
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Friedrich Nietzsches Kunst des Philosophierens wäre ohne die Musik nicht denkbar. Sein ganzes Leben und Schaffen wurden durch musikalische Erlebnisse stark geprägt. Es mag wenig bekannt sein, dass Nietzsche nicht nur Dichter, sondern auch dilettierender Komponist und brillanter Improvisator am Klavier war. Da für Nietzsche das Dasein und die Welt nur als ästhetisches Phänomen ewig rechtfertigt werden konnten, galt ihm die Musik, die Königin aller Künste, als höchster Weg zur Intensivierung des Lebensgefühls und so zur tiefen Erkenntnis der Wirklichkeit. Ausgangspunkt seiner Musikästhetik waren die griechische Antike, die Metaphy-sik Schopenhauers und die Musik Richard Wagners. Später wandte er sich jedoch vehement von dem „Déca-dent“ Wagner ab, um für die gesunde Leichtigkeit „sonniger Musik“ von Komponisten wie Bizet, Rossini und Offenbach zu schwärmen. Nietzsches abgründig-fröhliche Wissenschaft kann in toto als ein dionysischer Ge-sang gesehen beziehungsweise „gehört“ werden.
Diese Lesung von Dr. Leopoldo Siano ist eine theatralische Montage von Zitaten aus Schriften Nietzsches, die durch Klangereignisse unterschiedlicher Provenienz kommentiert werden.
„Ich sage noch ein Wort für die ausgesuchtesten Ohren: was ich eigentlich von der Musik will. Daß sie heiter und tief ist, wie ein Nachmittag im Oktober. Daß sie eigen, ausgelassen, zärtlich, ein kleines süßes Weib von Niedertracht und Anmut ist...“ (Friedrich Nietzsche, Ecce homo)
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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