Einführung/Hilfe
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Religionskritik. Unter besonderer Berücksichtigung von Christentum und Gottesglauben |
| Beginn: |
10.04.2016 11:00 |
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Vortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Gregor Paul, Karlsruhe
Moderation: Dr. Hans Gerhard Neugebauer
Gregor Paul argumentiert in seinem Vortrag, dass so gut wie alle Religionen sachgerecht als Lehren und Lebensformen verstanden werden können, denen ein gefährliches Gewaltpotential eignet. Religiös begründete oder motivierte Gewalt beruht danach nicht in jedem Fall auf einem Missbrauch oder Missverständnis. Insbesondere der Gottesglaube kann Gewalt rechtfertigen. Ausgehend von einem allgemeingültigen Prinzip des kleinsten Übels konnten z.B. Christen behaupten, dass Folter ein kleineres Übel als ewiges Höllenfeuer sei und dass es deshalb sogar geboten sei, bestimmte Menschen zu foltern, um sie so vor endlosen Höllenqualen zu bewahren. Paul plädiert für ein striktes Primat der Säkularität bzw. dafür, dass menschenrechtskonforme weltliche Macht uneingeschränkt über religiöser Macht stehen müsse.
Gregor Paul (http://paul.dcg.de) ist Professor für Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie und Präsident der Deutschen China-Gesellschaft. Er hat zahlreiche Studien zur Religionsphilosophie veröffentlicht
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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