Einführung/Hilfe
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| Titel: |
"Wie die Dinge sind": Von der Heilkraft des Wissens |
| Beginn: |
20.03.2016 11:00 |
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Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Hans Gerhard Neugebauer
Der griechische Philosoph Epikur und sein römischer Schüler Lukrez bildeten eine Philosophenschule, deren Anhänger im Laufe der Jahrhunderte immer wieder heftig angefeindet wurden. Sie seien Atheisten und allein an leiblichen Genüssen interessiert. Das sind Vorurteile, aber: Wie in allen Vorurteilen steckt auch in diesen ein Körnchen Wahrheit. Tatsächlich spielen die Götter in dem von Epikur und Lukrez konzipierten Weltbild keine Rolle. Und tatsächlich besteht für Lukrez das höchste Ziel des menschlichen Lebens in der Steigerung des Genusses und der Verringerung des Leidens. Das Werk, in dem Lukrez die Lehre seines Lehrers Epikur darlegt, ist in einem einzigen Exemplar vor fast genau 600 Jahren wiedergefunden worden. Und dieser Fund leitete nach Überzeugung eines modernen Interpreten eine Epochenwende ein, nämlich die Renaissance. Es könnte sich also lohnen, Lukrez’ Lehrgedicht „De rerum natura“ einmal genauer zu betrachten.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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