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Vortrag: Paradoxien des Wissens |
| Beginn: |
06.01.2016 18:15 |
| Karte: |
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aus Ringvorlesung: Philosophische Zwickmühlen
Paradoxien, Dilemmata und andere ausweglos scheinende Probleme in der Philosophie
Über den Vortrag:
Die Frage nach der Natur menschlichen Wissens beschäftigt Philosophen schon seit der Antike. Bereits Platon hat dafür argumentiert, dass Wissen epistemisch wertvoller ist als eine bloße wahre Meinung. Erst dann, wenn eine Person auch über gute Gründe für die Wahrheit ihrer Meinung verfügt, besitzt sie nach Platon auch Wissen. Es zeigt sich jedoch, dass die traditionelle platonische Auffassung von Wissen als wahrer und gerechtfertigter Meinung einer genauen logischen Analyse nicht standhält, da sie zu Widersprüchen und Paradoxien führen kann. Insbesondere wird der wichtige Unterschied zwischen Wissen und epistemischem Zufall in der traditionellen Wissenskonzeption nicht hinreichend berücksichtigt. Auch die sehr wirkmächtige Wissenstheorie René Descartes´, in der unter Wissen eine bestimmte Form subjektiver und objektiver Gewissheit verstanden wird, impliziert Widersprüche und führt zu einem radikalen Wissensskeptizismus. Darüber hinaus lassen sich logische Paradoxien aus Prinzipien introspektiven Wissens sowie aus der Annahme eines allwissenden Subjekts ableiten.
Im Vortrag soll anhand einer kritischen Analyse philosophischer Wissenskonzeptionen die paradoxale Struktur des Wissensbegriffs aufgezeigt und die Möglichkeiten und Grenzen für eine philosophisch befriedigende Wissenskonzeption diskutiert werden. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Universität Hamburg-Philosophenturm Phil D Kokoschka-Hörsaal Von-Melle-Park 6 20146 Hamburg 20146 Hamburg |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Universität Hamburg |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.philosophie.uni-hamburg.de |
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