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| Titel: |
Religion und Humor: Die Grenze unserer Menschenkenntnis: Humor und pathische Urteilskraft |
| Beginn: |
09.11.2015 18:15 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
aus der Vorlesungsreihe: Religion und Humor
Hat Humor in der Religion einen Platz? Kann der Ernst der Sache und die Erhabenheit der hier verhandelten Gegenstände ihn überhaupt zulassen? Es scheint, als müsste man diese Fragen verneinen, wenn man den Humoristen mit Psalm 1 dorthin verweist, „wo die Spötter sitzen“ (Ps 1,1), und ihn dem Gerechten gegenüberstellt. Doch das Phänomen des Humors verlangt, von anderen Formen der Verfremdung und Distanzierung wie dem Spott und dem Sarkasmus, der Komik, der Ironie und dem Witz unterschieden zu werden. So vermag sich in dem Maße, in dem solche Unterscheidung gelingt, eine tiefe Verwandtschaft des Humors mit der Frömmigkeit zu zeigen. Er hat zudem eine wichtige Funktion, um die Menschlichkeit der Religion zu bewahren: Das ist die zu prüfende Arbeitshypothese.
In seinem Verhältnis zu den anderen genannten Formen der Verfremdung und Distanzierung ist der Humor umstritten. Zwar kann man ihn in den Quellen der überlieferten Religionen und in den historischen Zeugnissen der Kunst finden, aber als spezifische Form ist er – wie Witz und Ironie – erst in der Moderne Gegenstand gesteigerter Aufmerksamkeit geworden. Nur in einem methodisch differenzierten Zugang wird man in der Frage weiterkommen, wie diese Formen in ihrem Verhältnis zueinander zu bestimmen sind und welche Funktionen sie ausüben können. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Universität Tübingen Hörsaal 22 (Kupferbau) 72071 Tübingen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Universität Tübingen Stabsstelle Hochschulkommunikation, Antje Karbe |
| Telefon: |
07071 / 2977851 |
| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html |
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