Einführung/Hilfe
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| Titel: |
Die Ambivalenz der Vollkommenheit: Utopie und Totalitarismus in der Frühen Neuzeit (mit einem Ausblick auf das 20. Jahrhundert |
| Beginn: |
13.01.2016 18:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
aus der Vortragsreihe: Über Vollkommenheit
Vollkommenheit – so F. Mauthner (um 1910) – ist ein Begriff, der nur mehr eine „Wortleiche“ sei, die „nicht mehr totgeschlagen werden müsse“. Noch vor den großen ideologischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts herrscht (auch) Skepsis gegenüber jeglichem Fortschrittsglauben – und Aldous Huxley hat sich 1932 die Frage gestellt, wie man die Verwirklichung von Vollkommenheitsträumen verhindern könne. Zusätzliche Brisanz erhalten weltanschauliche, gar gesellschaftspolitische Vollkommenheitsphantasien durch biologistische und gentechnische Ambitionen.
Das Streben nach Vollkommenheit, gar Vervollkommnung ist in der sogenannten Moderne mehr denn suspekt (geworden). Das liegt allerdings weniger am Ideal selbst, als an seiner Materialisierung, allgemeiner:
Säkularisierung. Auch anders: Sobald das Ideal seiner metaphysischontologischen Prämissen verlustig gegangen ist, ist der Schaden groß– auch dort, wo er nicht intendiert ist. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Universität Tübingen Hörsaal 22 (Kupferbau) 72071 Tübingen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Universität Tübingen Stabsstelle Hochschulkommunikation, Antje Karbe |
| Telefon: |
07071 / 2977851 |
| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html |
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