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LEBEN als einzige Gewissheit – Natalie Depraz und Rolf Kühn über Michel Henry und die „Neue Phänomenologie in Frankreich |
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03.10.2015 19:00 |
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"Das Denken erkennt das Leben nicht, indem es denkt. Das Leben zu kennen, ist eine Tatsache des Lebens - und seine allein." Michel Henry
In Frankreich hat sich in den letzten Jahren eine spezifische Spielart der Phänomenologie mit sehr eigenständigen Themen formiert, die in Deutschland zunehmend Aufmerksamkeit findet.
Diese „Neue Phänomenologie“ begibt sich auf die erkenntnistheoretische Suche nach dem absoluten Grund allen weltlichen Erscheinens und fragt nach den Grundbedingungen unseres Bewusstseins.
Einer der Hauptvertreter dieser Strömung, Michel Henry (1922-2002), führt diese auf ein ursprüngliches, unmittelbares und immanentes Erscheinen, eine „Selbstgebung“, des affektiven Lebens zurück.
Diese Vorrangstellung des affektiven Lebens vor allem Denken und die damit verbundene Konzeption eines ursprünglichen Erscheinens des Lebens, das einer Art erster „Offenbarung“ gleichkommt, wirft die Frage auf, inwieweit Henrys Philosophie die Grenze zu Theologie und Mystik überschreitet.
Die Referenten Natalie Depraz und Rolf Kühn führen in die „Lebensphänomenologie“ und das Denken Michel Henrys ein und widmen sich im Anschluss der Erörterung dieser Frage.
Eine Veranstaltung der BAK in Kooperation mit LOGOI
Eintritt frei
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
LogoI Institut für Philosophie und Diskurs Jakobstraße 25a 52064 Aachen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
LOGOI. Institut für Philosophie und Diskurs. Ines Finkeldei, Susanne Vaaßen |
| Telefon: |
0241 16025088 |
| E-Mail: |
phil@logoi.de |
| Homepage: |
http://www.logoi.de |
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