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| Titel: |
Epiphanien der Natur. Von Heraklit bis Andrea Zanzotto |
| Beginn: |
18.10.2015 11:00 |
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Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Horst Dieter Rauh (Aachen)
Jede Epiphanie ist Ereignis - im Wortsinne etwas, das "aufscheint", ein Augenblick fundamentaler Erleuch-tung. Was erscheint, ist ein Göttliches; deshalb von Menschen auch nicht herbeizurufen. Als Ereignisraum für Epiphanes, zugleich als Reservat des Heiligen haben Menschen von jeher die Natur empfunden. Ihre ursprüngliche Wahrnehmung ist die religiöse: Für die Griechen war sie wohlgeordneter Kosmos, in der Bibel erscheint sie als erhabene und schöne Schöpfung. Eine ähnliche Sicht findet sich im chinesischen Denken. Die Rede von der göttlichen Natur gilt einer symbolisch-ästhetischen Weltordnung, die ihre eigene Sinnstruktur darstellt. Epiphane Wahrnehmung der Natur - als Moment von Offenbarung, Erhellung, Entrückung - lässt sich seit dem Alten Testament und Heraklit bis in die europäische Literatur der Moderne verfolgen. Doch der Umgang mit dem Sakralen unterliegt auch kulturell bedingten Wandlungen.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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