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| Titel: |
Edmund Husserl: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie (6 Termine) |
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10.11.2015 19:30 |
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Auch in seinem letzten Werk blieb Husserl ein Verfechter von Philosophie als „strenger Wissenschaft“. Eben deshalb war für ihn deren Verfall zu Historismus und Psychologismus, das Abgleiten in Irrationalismus einerseits und formallogische Wissenschaftstheorie andererseits die eigentliche Ursache für Bedrohung und Resignation abendländischer Rationalität – jene „schwere Mitschuld“ etwa der deutschen Universitäten, von der zur gleichen Zeit auch Thomas Mann schrieb. Denn eigentlich sollte Philosophie die wissenschaftlichen Bestrebungen in Sinn stiftender Weise vermitteln – und hatte das zunächst auch getan. Nun aber bildeten die Wissenschaften einen auf seine Objektivität pochenden Betrieb mit einem unübersehbaren Ausstoß an Informationen, der aber die grundlegenden Fragen des Menschen nicht beantwortete, ja von sich wies, und in seinen praktischen Konsequenzen dessen „Lebenswelt“ nicht aufhalf, sondern sie entfremdete. – Husserl glaubte einen Weg zur Umkehr im Ansatz benennen zu können – das unterscheidet sein Werk von zahlreichen anderen kritischen Arbeiten bis heute: eine Perspektive nicht zuletzt für die immer wachsende Zahl junger Menschen, die in Studium und Beruf scheitern.
Kursnummer: Ph6000
Kosten: 74,-- |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Haus der Volkshochschule, Raum 113 (Konferenzraum) Spendhausstraße 6 72764 Reutlingen |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
VHS Reutlingen |
| Telefon: |
07121 336-0 |
| E-Mail: |
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| Homepage: |
http://www.vhsrt.de/ |
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