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Titel: Symposium über die Theorie der kausalen Struktur der Welt von Daniel von Wachter
Beginn: 15.10.2015 00:00
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Beschreibung: Im 20. Jahrhundert wurde von allem von den Neopositivisten eine wissenschaftliche Ideologie geprägt, wonach die „Welt“ kausal determiniert sei, was Willensfreiheit oder freies menschliches Handeln und anders mehr ausschließt. Demzufolge ist jedes Ereignis und jedwedes Handeln das Ergebnis eines Kausalvorgangs. Entgegen dieser Auffassung formuliert Daniel von Wachter in seinem Werk, insbesondere in „Die kausale Struktur der Welt – Eine philosophische Untersuchung über Verursachung, Naturgesetze, freie Handlungen, Möglichkeit und Gottes Wirken in der Welt“, eine neue Theorie der Verursachung, nämlich die Tendenztheorie der Verursachung. Mit Hilfe dieser Theorie lassen sich Naturgesetzte sowie die unterschiedlichsten Phänomene der Natur erklären wie auch die Möglichkeit der Willensfreiheit und des freien menschlichen Handelns, Wunder und anderes mehr. Wovon sich Daniel von Wachter abwendet, das ist die Begriffsanalyse als Methode der Philosophie.
Einige der ungewöhnlichen Thesen, die Daniel von Wachter verteidigt sind:
- Modale Fragen sind nicht durch eine Analyse von Begriffen zu beantworten.
- Ursachen sind nie hinreichend für ihre Wirkung.
- Naturgesetze enthalten keine Aussagen über regelmäßige Abfolgen von Ereignissen.
- Freie Personen können Kausalvorgänge in Gang setzen.
- Freie Handlungen sind mit deterministischen Naturgesetzen vereinbar.

Anmeldung bis zum 14.10. wird erbeten.
Veranstaltungsort:
Adresse: Garnisongasse 7/17
1090 Wien
Veranstalter:
Adresse: indexicals-Centrum für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Philosophie der Kunst
Dr. Josephine Papst
Telefon: +43(0)699/17054034
E-Mail: josephine.papst@indexicals.ac.at
Homepage: http://www.indexicals.ac.at

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