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Titel: Romantiker: Die ersten Kritiker der Aufklärung
Beginn: 18.09.2015 19:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Die Romantiker wollten mit ihrer Kritik an der Aufklärung wieder gut machen, was diese zerstört hatte. Eine Stelle aus der Schrift „Die Christenheit oder Europa“ des jungen, geniehaften Romantikers Novalis mag dies verdeutlichen:

„Sie (die Aufklärer) machten die unendliche schöpferische Musik des Weltalls zum einförmigen Klappern einer ungeheuren Mühle, die vom Strom des Zufalls getrieben und auf ihm schwimmend, eine Mühle an sich, ohne Baumeister und Müller und eigentlich ein echtes Perpetuum mobile, eine sich selbst mahlende Mühle sei.“

„Die Welt zu romantisieren“, heißt, alles hat eine Bedeutung, während die Aufklärung allen eine Bedeutung gibt. Die Romantiker dachten aus der Erfahrung der französischen Revolution. Sie hatten ein pessimistisches Geschichtsbild, Sehnsucht nach einem Gestern und einer verzauberten Welt. Ihre antibürgerliche Haltung ließ ihnen keine Hoffnung von der Politik erwarten. Das „poetische Gift“ in Form von Träumen, Fantasie, Enthusiasmus und Religion, war schon immer gefährlich für die Aufklärer. Aber was wäre das für eine Welt, die von aller Poesie und allem Heiligen gesäubert wäre? Es bliebe eine Welt, wo alles Wunderbare abgewaschen wäre, und statt Einsamkeit und Müßiggang, Zerstreuung und unruhiges Treiben vorherrscht.

Kosten: 10,- Euro
Veranstaltungsort:
Adresse: Kaiserstraße 119
1070 Wien
Veranstalter:
Adresse: "Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis
Rene Tichy
Telefon: +43(0)664/1620758
E-Mail: tichy@verruecktnachsokrates.at
Homepage: http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml

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