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| Titel: |
Lessing: "Die Erziehung des Menschengeschlechts" |
| Beginn: |
21.08.2015 19:00 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
„Ein Mann wie Lessing täte uns not“ (Goethe)
Lessing, die vollkommenste Gestalt guter Aufklärung? Hören wir ihn selbst:
„Nicht die Wahrheit, sondern die aufrichtige Mühe sie zu erreichen macht den Menschen…lieber will ich irren, als die reine Wahrheit zu besitzen.“
Die Haltung Lessings, mehr am Suchen der Wahrheit, als am Besitz der Wahrheit interessiert zu sein, macht ihn zum Aufklärer im besten Sinn. Für ihn passt das Wort Kants, das Aufklärung eine Sache des Mutes ist, den Mut zu einer „rettenden Kritik“ und keine Angst, alleine zu stehen. Die Religion war das erste Ziel der Aufklärung. Für Lessing bedarf die Religion der Zustimmung und der Kritik. Religion müsse den Verstand aufklären und umgekehrt: „Die Offenbarung hatte seine Vernunft geleitet, und nun erhellte die Vernunft auf einmal seine Offenbarung.“ Aufklärung müsse „das Richtige im Falschen“ herausfinden. Auch im Irrweg kann Sinn machen: „Gott hätte seine Hand bei allem im Spiel, nur bei unseren Irrtümern nicht?“
Lessing steht „für die vernünftigen Verehrer Gottes.“ Rechtfertigung und Kritik, eben „rettende Kritik“ im Sinne Walter Benjamins macht das Wesen Lessings und seiner guten Aufklärung aus.
Kosten: 10,- Euro
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Kaiserstraße 119 1070 Wien |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
"Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis Rene Tichy |
| Telefon: |
+43(0)664/1620758 |
| E-Mail: |
tichy@verruecktnachsokrates.at |
| Homepage: |
http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml |
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