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Titel: Richard Rorty: "Die Wahrheit wird gemacht, nicht gefunden"
Beginn: 14.08.2015 19:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Für Nietzsche ist der Mensch „das die Wahrheiten erfindende Tier.“ Ganz nach diesem Vorbild formuliert der 2007 verstorbene Philosoph Richard Rorty, die Philosophie hätte sich verkannt. Es gehe in ihr nicht um Wahrheiten, sondern um Fantasie. Rorty glaubt nicht mehr an Theorien. Diese bedeuten keine Erkenntnis, sondern seien die Beschreibung von unterschiedlichen Sichtweisen. Das rücke die Philosophie in die Nähe der Kunst. Fortschritt bedeute mehr Fantasie, neue Möglichkeiten, die Hoffnung, neue Beschreibungsweisen der Welt zu erfinden, die kulturell angenommen werden. Bildung bedeute demnach, sich auf höherem Niveau irritieren zu lassen. Alle Versuche der Letztbegründungen seien gescheitert, wir haben nur noch Kontingenzen. Daraus entwickelt er seine Kernthese: „Die Wahrheit wird gemacht, nicht gefunden.“ Wie geht man um in einer Welt, in der es keine verbindlichen Wahrheiten mehr gibt?

Kosten: 10,- Euro
Veranstaltungsort:
Adresse: Kaiserstraße 119
1070 Wien
Veranstalter:
Adresse: "Verrückt nach Sokrates" - Philosophische Praxis
Rene Tichy
Telefon: +43(0)664/1620758
E-Mail: tichy@verruecktnachsokrates.at
Homepage: http://www.vns.somee.com/vns_main.cshtml

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