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Titel: Markus Gabriel: Warum es die Welt nicht gibt
Beginn: 16.10.2015 18:00
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: 16./17.10.15 (Fr/Sa)
Fr, 18:00 - 22:15 Uhr
Sa, 12:00 - 19:00 Uhr



Der Bonner Philosophieprofessor Markus Gabriel (geb. 1980) erklärt das Ende der Welt: Seiner Ansicht nach gibt es so etwas Allumfassendes wie die „Welt“ nicht und kann es auch gar nicht geben. Das heißt nicht, dass es überhaupt nichts gibt. Aber er behauptet nicht nur, dass es die Welt nicht gibt, sondern auch, dass es außer der Welt alles gibt: „Es gibt auch alles, was es nicht gibt - nur gibt es dies alles nicht im selben Bereich.“ (S. 23) Elfen beispielsweise gibt es im Märchen, aber nicht in Hannover.

Gabriel will einen Grundsatz einer neuen Philosophie entwickeln, die von dem einfachen Grundgedanken ausgeht, dass es die Welt als Behälter nicht gibt, aber alles in der Welt. Das nennt er den „Neuen Realismus“. Die Metaphysik habe gewissermaßen die „Welt“ erfunden. Worüber denken wir dann nach, wenn wir über die Welt nachdenken? Oder belebt Gabriel hier nur den mittelalterlichen Universalienstreit wieder neu, ohne es zu bemerken? - Darüber werden wir an diesem Wochenende vortrefflich streiten!

Bitte mitbringen: Markus Gabriel, Warum es die Welt nicht gibt, Berlin: Ullstein 2015, € 9,99

Leitung:

Dr. Andreas Becke (Philosoph; Trainer; Coach; Berater)

Ort: Wedekindstr. 14 (Oststadt)
Kosten:

€ 32,-- / ermäßigt € 24,--
bei Vorlage des Hannover-Aktiv-Passes € 16,--

Anmeldung: bis 08.10.15
Veranstaltungsort:
Adresse: Wedekindstr. 14 (Oststadt)
Hannover
Veranstalter:
Adresse: Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V.
Telefon: 0511 / 344 144
E-Mail: info@bildungsverein.de
Homepage: http://www.bildungsverein.de/

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