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| Titel: |
Der Mensch erfindet seine Welt. Anmerkungen zu Giambattista Vicos Kulturtheorie |
| Beginn: |
19.07.2015 11:00 |
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Der Mensch erfindet seine Welt. Anmerkungen zu Giambattista Vicos Kulturtheorie
Vortrag mit anschließender Disskussion von PD Dr. Birgitta Fuchs, Universität Dortmund
Der italienische Philosoph, Rechtsgelehrte und Rhetoriker Giambattista Vico (1668-1744) hat mit seinen geschichtsphilosophischen und kulturtheoretischen Überlegungen die europäische Geistesgeschichte maßgeblich inspiriert. In seinem Hauptwerk Prinzipien einer neuen Wissenschaft über die gemeinsame Natur der Völker wendet er sich der Kultur und Geschichte des Menschen zu. Vernunft und Wissenschaft markieren nach Vico zwar den Höhepunkt der kulturellen und politischen Evolution; aber auf dem Gipfel der Entwicklung sind Kulturen bereits von Verfall und Regression bedroht. Die Entmythologisierung der Welt und der wissenschaftlich-technische Zugriff auf die menschliche Lebenswelt lassen Phantasie, Gedächtnis, mit ihnen aber die Humanität verkümmern. Solcher Barbarei ist aus Vicos Sicht nur zu begegnen, wenn vor und neben der wissenschaftlichen Reflexion die sinnstiftenden und orientierenden Momente ästhetischer Erkenntnisweisen zur Entfaltung kommen.
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| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Café Libresso Fleischmengergasse 29 50676 Köln |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Karin Farokhifar |
| Telefon: |
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| E-Mail: |
karin.farokhifar@int-gip.de |
| Homepage: |
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