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| Titel: |
Schock, Trauma, Glorifizierung. Literarische Positionen zwischen den Weltkriegen |
| Beginn: |
20.03.2015 18:30 |
| Karte: |
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| Beschreibung: |
Tagung vom 20.-22.3.2015
Tief traumatisiert kehrten viele Frontsoldaten aus dem Ersten Weltkrieg in die Heimat zurück. Die Schriftsteller unter ihnen spiegelten ihre Kriegserfahrungen in ihrer Literatur auf ganz unterschiedliche Weise: Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ wurde zum Klassiker der Antikriegsliteratur. Aber nicht alle Soldaten wurden durch den Krieg zu überzeugten Pazifisten. Die Romane von Erich Kästner „Der Gang vor die Hunde“ und Hans Fallada „Wolf unter Wölfen“ sind Zeugnisse für die Orientierungslosigkeit und Verstörtheit der „kleinen Leute“, die auch offen waren für die Heroisierung von soldatischem Kämpfen und Sterben. Das zeigt der Erfolg von Walter Flex’ Erzählung „Wanderer zwischen beiden Welten“, mit der er in den 1920er Jahren zum Kultautor der deutschen Jugendbewegung wurde. Die Tagung versucht, die Verarbeitung der Kriegserlebnisse anhand ausgewählter literarischer Positionen exemplarisch nachzuzeichnen. |
| Veranstaltungsort: |
| Adresse: |
Evangelische Akademie Baden Dobler Str. 51 76332 Bad Herrenalb |
| Veranstalter: |
| Adresse: |
Evangelische Akademie Baden Frau Jacob |
| Telefon: |
0721/9175-358 |
| E-Mail: |
info@ev-akademie-baden.de |
| Homepage: |
http://www.ev-akademie-baden.de |
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